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Kegelsport-Zukunftsvisionen
eines erfahrenen Sportkeglers und Funktionärs
(Hintergrund: Der Teufel sucht mit Müh´ und Fleiss, den Kegler der keine Ausred´ weiss)
Neuigkeiten im Bereich Material
nachdem viele Kegler bereits ihre eigenen Kugeln besitzen, so glaubt man hier ist alles erreicht,
aber im Gegenteil, gerade hier gibt es noch viel Potential zur Verbesserung
Bahnbelag:
nachdem wir jetzt Plattenbahnen besitzen, kann ich mir vorstellen, dass nun zur weiteren Verbesserung der per-
söhnlichen Leistung manche ihre eigenen Platten mitbringen und diese mit einer Art Schnellspannvorrichtung
einbauen. Ähnlich wie im Rennsport kann man diese einstellen ob sie etwas nach links oder rechts hängen,
vielleicht sogar zwischen den Vollen und dem Abräumen noch um- bzw. nachstellen kann.
Kugeln:
die neuen Kugeln werden elektronisch bestückt sein und auf Sprachanweisung reagieren, d.h. man kann die
Kugel durch Zurufe wie obe, obe, obe oder afe, afe usw. korrigieren. Allerdings werden diese Kugeln nur auf
Zurufe des Spielers reagieren, der Nachteil dabei: viele Kegler sind sehr schnell auf dem Rückweg und sehen
dadurch den Verlauf der Kugel eigentlich nicht, aber für die werden auch noch die alten Kugeln vorhanden sein.
Bahnpflege:
um das Thema Bahnpflege, Einsprühen und so weiter in den Griff zu bekommen könnte, wie beim
Curling bereits bestens bewährt, sogenannte Wischer neben der Bahn platziert werden um hier
ausgleichend eingreifen zu können. Bei Kugelgeschwindigkeiten über 40 km/h wird mit Haftpulver eingestreut.
Franz-Stefan Bahn:
hier habe ich bereits konkrete Ideen und habe mir deshalb den Namen schützen lassen.
Sicherlich haben viele von euch bereits im Fernsehen ein Sechstagerennen verfolgt. Hier holt man mit dem
Rad auf einer Steilwand sehr weit aus und stürzt sich dann nach innen um möglichst schnell und präzise ins
Ziel zu kommen. Dieses System (Steilwände) könnte ich mir auch beim Kegeln vorstellen, für einzelne Mitglieder
wäre hier bereits grosse Veranlagung vorhanden. Aber ähnlich wie beim Radsport, fällt man auch hier
manchmal auf die Schnauze.
Kegel:
im eigenen Interesse, aber auch für manch andere in der Abteilung treibe ich die Entwicklung eines
Neigungskegel
voran.
das Prinzip ist folgender Massen: es wird nur zur Wirkung bei einzelnen Kegeln (Abräumen) kommen.
Spielt man an diesem Kegel vorbei so neigt sich der Kegel beim nächsten Versuch um 10 Grad,
spielt man wieder vorbei neigt er sich um weiter 10 Grad usw. usw.
es wird praktisch der Kegel versuchen die Kugel einzufangen bzw. er bietet sich der Kugel an endlich getroffen
zu werden.
nach dem Spiel:
- es wird ein Druckausgleichszimmer geben
- man kann darin nach dem Spiel sein Wurf-Handtuch sauber zusammenlegen
- es wird eine Schredderanlage für die eigenen Kugeln vorhanden sein
- über eine Videoanlage kann man sofort die Fehler der anderen ansehen und erkennen
- die Bank wird einen Automaten für bargeldlose Bezahlung der Fehlschübe installieren.
- spez. für die Damen wird ein Softbag bereitgehalten (Tränenvase, Saug- bzw. Papiertaschentücher.......)
Da sich viele Spieler und Spielerinnen nach dem Spiel wegen ihrer Spielweise ans Hirn klopfen wird es
einen eigenen Roboter geben der dies übernimmt.
Ein Roboter kann, wie manchmal Kegler auch, nicht denken sondern nur ausführen,
deshalb muss er programmiert werden. Bei den ersten Versuchen wurde folgender Massen vorgegangen:
fahre hoch zum Kopf, suche Hirn und schlage dagegen, wie gesagt der Roboter kann nur suchen
was vorhanden. Ergebnis: der Roboter schlug daneben und schlug dadurch den Kegler bzw. Keglerin auf die
Schulter was dazu führte das eben diese/n Keglerin bzw. Kegler dazu veranlasste, zu glauben, er würde sie
anerkennend auf die Schulter klopfen und seine Spielerei war ganz gut. Wie gesagt ein grosser Programmier-
aufwand ist noch nötig.
18.12.2005
Ernst Thumann